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Personalwechsel beim PTBS-Beauftragten
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 30. Juni 2015 um 11:13 Uhr

Generalarzt Dr, Mattiesen folgt Brigadegeneral von HeimendahlBrigadegeneral Klaus von Heimendahl übergibt am 1. Juli 2015 das Amt des Beauftragten für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörung und Einsatztraumatisierte im Bundesministerium der Verteidigung an seinen Nachfolger Generalarzt Dr. Bernd Christoph Mattiesen.




Brigadegeneral Klaus von Heimendahl war nach Brigadegeneral Christof Munzlinger der zweite im das Amt des „Beauftragten des für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörung und Einsatztraumatisierte“. Mit der Nachfolge von Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen übernimmt erstmals ein Mediziner das Amt des Beauftragten PTBS. Generalarzt Dr. Mattiesen war zuletzt stellvertretender Kommandeur Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels.

Der PTBS-Beauftragte berät die Leitung des Verteidigungsministeriums und gibt Vorschläge wie in der Bundeswehr die Prävention sowie die Behandlung, Betreuung und Versorgung von Einsatzgeschädigter verbessert werden kann. Zudem ist er Ansprechstelle für Einsatzverwundete und kann hier vermittelnd und beratend tätig sein.


Zur Person Generalarzt Dr. Bernd Christoph Mattiesen:


Generalarzt Dr. Matthiesen (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr)Generalarzt Dr. Mattiesen (geb. 1958) wuchs in München und im bayerischen Allgäu auf und studierte Medizin mit Staatsexamen und Promotion im Jahr 1984 in Ulm. Nach verschiedenen medizinisch-fachlichen Verwendungen in der Bundeswehr besuchte er von 1990 bis 1992 die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und absolvierte dabei die zusätzliche Ausbildung zum Generalstabsoffizier. Er absolvierte eine Reihe von Verwendungen als Referent und Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung und war darüber hinaus Dozent an der Sanitätsakademie der Bundeswehr sowie „Medical Advisor“ im multinationalen Eurokorps in Straßburg. Im Jahr 2004/2005 nahm er der Operation ISAF in Kabul teil. Zuletzt führte er von Oktober 2012 bis April 2013 den Sanitätsdienst der Bundeswehr in Bayern und Baden-Württemberg, bevor er zum Mai 2013 als stellvertretender Kommandeur zum Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung nach Weißenfels wechselte. Zum 1. November 2013 wurde er zudem „Medical Advisor“ der Mission ISAF am Hauptquartier in Kabul. Ab dem 1. Juli 2015 wechselt er in das Bundesministerium der Verteidigung auf den Posten des PTBS-Beauftragten "Beauftragte des für einsatzgeschädigte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte". Generalarzt Dr. Mattiesen ist seit der Einführung im Jahr 2010 der dritte Beauftragte PTBS.

Mattiesen ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.



Weitere Informationen im Internet:



Text: Frank Eggen
Fotos: Bundeswehr
Quelle: Bundeswehr.de / Wikipedia