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Bundeswehr blockiert schnelle Behandlung traumatisierter Soldaten - Soldaten schlechter versorgt als gesetzlich Versicherte
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 11. Juni 2013 um 13:52 Uhr

Logo: BundespsychotherapeutenkammerOffenbar blockiert die Bundeswehr seit einem Jahr eine schnelle psychotherapeutische Versorgung traumatisierter Soldaten. Das Berichtet die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) auf ihrer Internetseite. Demnach verhandelt die Bundespsychotherapeutenkammer seit einem Jahr mit dem Bundesministerium der Verteidigung über einen Vertrag zur besseren ambulanten Versorgung von Soldaten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

„Das Bundesverteidigungsministerium verschleppt immer wieder die Entscheidung über den notwendigen Vertrag“, kritisiert BPtK-Präsident Richter. „Jetzt wurde der Termin erneut um ein halbes Jahr auf September 2013 verschoben. Warum die Bundeswehr nicht bereit ist, die Versorgungsengpässe in ihrem Sanitätsdienst mit pragmatischen ambulanten Lösungen zu beheben, ist uns unverständlich. Schließlich geht es auch um die Versorgung von Soldaten, die während eines freiwilligen Auslandseinsatzes erkranken.“

 

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Bundespsychotherapeutenkammer:

 

Quelle: BPtK