Home Informationen Aktuelles Vereinfachung für Wehrdienstbeschädigte geplant
Vereinfachung für Wehrdienstbeschädigte geplant
Geschrieben von: Y./BJ/Eggen   
Dienstag, den 19. März 2013 um 11:33 Uhr

Tod und Verwundung (Quelle: Bundeswehr)Ab dem 1. Januar 2015 sollen alle Zuständigkeiten, welche die Versorgung Wehrdienstbeschädigter und ihrer Hinterbliebenen betreffen, der Bundeswehrverwaltung übertragen werden.

Diese Neuregelung beschloss die Bundesregierung Anfang Februar 2013. Sie betrifft rund 16.000 Leistungsempfänger und muss noch durch den Bundestag und Bundesrat. Zurzeit sind die Bundeswehrverwaltung für aktive Soldaten und die Versorgungsbehörden der Bundesländer für ehemalige Soldaten und Hinterbliebene zuständig. Die betroffenen Soldaten können - bei Inkrafttreten des neuen Gesetzes - nach dem Ende ihrer Dienstzeit ihre Bearbeiter behalten.

Soldaten haben im Falle einer gesundheitlichen Schädigung, die sie in Ausübung ihres Dienstes erlitten haben, einen Rechtsanspruch auf eine besondere Versorgung. Diese sogenannte Wehrdienstbeschädigung ist dem Grunde nach mit der Versorgung von Arbeitnehmern bei Berufsunfähigkeit vergleichbar. Dabei spielt es rechtlich keine Rolle, ob Soldaten die Wehrdienstbeschädigung im Inland oder im Auslandseinsatz erlitten. Dennoch setzt der Gesetzentwurf der Bundesregierung auch einen weiteren Baustein zur Verbesserung der Versorgung von Einsatzsoldaten.

 

Weitere Informationen im Internet:

 

Quelle: BMVg.DE/Y./03.2013