Home Informationen Aktuelles Bessere Versorgung für verwundete Soldaten - 30% Regelung soll nun doch kommen!
Bessere Versorgung für verwundete Soldaten - 30% Regelung soll nun doch kommen!
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 13:30 Uhr
Reichtstagsgebäude. Sitz des Deutschen BundestagesVerletzte Soldaten sollen künftig schon ab einem Schädigungsgrad von 30 Prozent einen lebenslangen Job erhalten – das sieht ein gemeinsamer Antrag von Union und FDP vor. Die Koalitionsfraktionen im Bundestag wollen die geplanten neuen Leistungen für Soldaten, die im Auslandseinsatz an Körper oder Seele verwundet wurden, noch einmal verbessern. In einem gemeinsamen Antrag formulieren CDU und FDP drei Änderungen am sogenannten Einsatzversorgungsverbesserungsgesetz.

Welt Online berichtete dies am letzten Donnerstag. Demnach soll das Gesetz zum 1. Januar 2012 in Kraft treten. Nimmt der Bundestag die Änderungswünsche an, könnten Betroffene künftig schon ab einem Schädigungsgrad von 30 Prozent Anspruch auf eine lebenslange Weiterbeschäftigung erhalten.

Bisher haben sie das erst ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 50 Prozent, was gerade für traumatisierten Soldaten oft eine Hürde darstellt. Das Verteidigungsministerium wollte diese Quote zwar senken, kam damit aber nicht gegen die Bedenken anderer beteiligter Ressorts an.

Nach der Kritik mehrerer Fachpolitiker will die Koalition nun die 30 Prozent durchsetzen, die das Parlament bereits in seinem Entschließungsantrag vom Oktober 2010 genannt hatte. „Nach zwei Jahren soll geprüft werden, ob diese Absenkung zu einer übermäßigen Belastung der Bundeswehr führt“, heißt es in dem Änderungsantrag.

 

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Quelle: www.welt.de
Foto: Frank Eggen

 

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