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Buchtipp: Wofür wir kämpfen - Wie der Krieg in Afghanistan unser Leben veränderte
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 04. August 2011 um 18:52 Uhr

Buchdeckblatt: Wofür wir kämpfenDie Opfer des Kriegs in Afghanistan auf  deutscher  Seite  wurden  jahrelang  tabuisiert.  Eines  von  ihnen  ist Tino  Käßner.  Durch  einen  Selbstmordanschlag  in  Kabul  wurden  er schwer verletzt. Tino  und  seine  Frau  Antje  schildern den  mühsamen  Weg  zurück  in  ein normales Leben in Deutschland. Wie sieht  das  Leben  versehrter  Soldaten und ihrer Familien aus? Und wie gehen wir mit den Soldaten um, die in unserem  Auftrag  unsere  Werte  verteidigen?  Das  Schicksal  einer  Soldatenfamilie.

 

 


 

Deckblatt des Buches: Wofür wir kämpfen

Was  als  humanitärer  Einsatz  der  Bundeswehr  in  Afghanistan  begann,  wird  heute  offen  als  Krieg  bezeichnet, doch die  Opfer  auf  deutscher  Seite  wurden jahrelang  tabuisiert.  Eines  von  ihnen  ist  Tino Käßner. Durch einen Selbstmordanschlag hat er seinen rechten Unterschenkel verloren. Doch er nimmt die  Herausforderung  an,  das  Beste  daraus  zu  machen.  Heute  ist  er  begeisterter  und  erfolgreicher  Radleistungssportler.  Gemeinsam  mit  seiner Frau Antje Käßner, die ebenfalls Bundeswehrsoldatin ist, gewährt er im Buch „Wofür wir kämpfen“, den Lesern einen Einblick in ihren Alltag. Das Ehepaar zeigt, dass der eigentliche Lebenskampf erst nach dem Anschlag an der Front begonnen hat. Es wird deutlich, dass hier  nicht  ein  Einzelschicksal  beschrieben  wird,  sondern  wie  die  Gesellschaft  insgesamt  mit  diesem Thema  umgeht.  Tod  oder  Versehrtheit  gehört  zum  Berufsrisiko  eines  Soldaten  dazu.  Für  einen Außenstehenden kaum verständlich. Wie entscheidet man sich, dieses Risiko auf sich zu nehmen, und wie geht man damit um, wenn man mit den Konsequenzen leben muss?

Das Ehepaar Antje und Tino Käßner, geb. 1977 und 1974, lernte sich 2003 bei  einem  Vorbereitungslehrgang  für  einen  Auslandseinsatz  kennen.  Tino Käßner  wurde  nach  seiner  Ausbildung  zum  Feldjäger,  Fallschirmspringer und Personenschützer 2004 zum Berufssoldaten ernannt. Bei einem Selbstmordattentat  in  Afghanistan  wurde  er  schwer  verletzt  und  verlor  seinen rechten Unterschenkel. Heute ist er Botschafter der Deutschen Kriegsopferfürsorge und begeisterter sowie erfolgreicher Radleistungssportler. Mit viel Ehrgeiz, Energie und Training fuhr er 2007 zu seinen ersten Titeln im Behindertenradsport  und  nahm  im  selben  Jahr  an  der  Weltmeisterschaft  der Behindertensportler in Bordeaux teil.

Sein nächstes Ziel sind die Paralympics 2012.

 

Tino Käßner
Wofür wir kämpfen
Wie der Krieg in Afghanistan unser Leben veränderte
320 Seiten
€ 19,99 [D] / € 20,60 [A] / CHF 30,90
ISBN 978-3-424-15111-4

Verlag IRISIANA

 

TV-Tipp:

WDR: Tino Käßner am Freitag, den 19. August 2011 in der WDR-Talkshow Kölner Treff bei Bettina Böttinger, 21:45Uhr

 

Weitere Informationen im Internet:

Text & Bild: IRISIANA