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ARD schaltet sich bei Soldaten im Einsatzland ab
Geschrieben von: Frank Eggen   
Sonntag, den 03. April 2011 um 09:23 Uhr
Logo: Onlineunterschriftenakrtion - ARD AbschaltungUnsere Kameradinnen und Kameraden im Einsatzland dachten es sei ein schlechter Aprilscherz. Zum 1. April 2011 hat die ARD die Übertragung ihres Programms nach Afghanistan eingestellt. Die Soldaten sind maßlos enttäuscht. Der Kontakt zur Heimat ist wieder ein Stück schwieriger geworden. Die private Initiative "Solidarität mit unseren Soldaten" ruft deshalb online zu einer Protest-Unterschriftenaktion gegen die Abschaltung auf.

Die ARD begründet die Abschaltung mit monatlichen Kosten von 32.000 EUR, die so eingespart werden könnten. Erwähnt wird nicht, dass viele tausende von Soldaten im Einsatzland auch weiterhin ihre GEZ Gebühren bezahlen.

Als Ausgleich für den Stopp der Satellitenübertragung sollen jetzt einzelne ARD Sendungen über den bundeswehreigenen Sender „bwtv“ zur Verfügung gestellt werden. Das ist nicht ausreichend.

Auch das Internetangebot ist für die Soldaten am Hindukusch eingeschränkt. Telefonieren in die Heimat dürfen sie zudem nur zweimal pro Woche für je 15 Minuten.

Ein guter Kontakt zur Heimat ist für Einsatzsoldaten mit hohen physischen und psychischen Belastungen sehr wichtig. Deshalb unterstützt die Initiative Angriff auf die Seele die Online-Unterschriftenaktion von „Solidarität mit unseren Soldaten“.

Die ARD setzt ein völlig falsches Signal an die Kameraden und wird ihrer Verpflichtung als öffentlich-rechtliche Anstalt nicht gerecht.

 

Weiter zur Online-Unterschriftenarktion gegen die Abschaltung bei „Solidarität mit unseren Soldaten“.