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Vor Ort: PTBS-Weiterbildung in Frankenberg
Geschrieben von: Redaktion   
Samstag, den 05. Februar 2011 um 16:36 Uhr

Das Podium mit hochkarätiger BesetzungAm 26. Januar führte die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen" eine Offizier-/ Unteroffizierweiterbildung zum Thema „Posttraumatische Belastungsstörungen" aus dem Angebot der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) und der Initiative Angriff auf die Seele durch. Die Tagung diente als Auftakt zur Einsatzvorbereitung, der weitere Lehrgänge auf Standortebene folgen.

 

Ziel ist es, den Soldaten eine bestmögliche Ausbildung und damit bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Dazu gehört die Aufklärung über die psychischen Belastungen der Auslandseinsätze. Etwa 200 Vertreter aus allen sieben Bataillonen der Brigade kamen zur „Initialveranstaltung" in der Frankenberger Stadthalle zusammen. Darüber hinaus trägt Aufklärung dazu bei, dass die Akzeptanz der Erkrankung an PTBS zunimmt und eine Entstigmatisierung erreicht wird.

Eine Übersicht über Krankheitsbild und Behandlungsmöglichkeiten von PTBS gab als erster Gastredner der Veranstaltung Oberstarzt Dr. Peter Zimmermann, Leiter des Trauma-Zentrums und Leitender Arzt der Abteilung für Psychiatrie / Psychotherapie am Bundeswehrkrankenhaus Berlin.

Volker Sprecht beim VortragVolker Specht ist Regionalreferent Ost der EAS und stellte das Hilfsangebot der Initiative Angriff auf die Seele vor. Neben der Möglichkeit, den Rückkehrer-Fragebogen für die Diagnostik von PTBS online zu beantworten, kann man über www.angriff-auf-die-seele.de auch konkrete Anfragen an Dr. Zimmermann und sein Team stellen - alles anonym. Wichtig ist auch, so Specht, dafür zu sorgen, dass man die Thematik nicht aus den Augen verliert, wenn das z. Z. große öffentliche und mediale Interesse wieder abschwillt.

 

Der komplette Artikel von Christine Posern auf den Internetseiten der EAS:

 

Bilder und Textauszüge: Christine Posern