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Bessere Betreuung für heimgekehrte schwedische Soldaten
Geschrieben von: Redaktion   
Samstag, den 28. November 2009 um 19:02 Uhr

Schwedischer ISAF SoldatJeder zehnte von einem Auslandseinsatz heimgekehrte schwedische Soldaten leiden an einer psychischen Störung. Von gefährlichen Einsätzen heimgekehrte schwedische Soldaten sollen künftig besser unterstützt werden. Das hat der Verteidigungsminister Sten Tolgfors bestätigt. Eine entsprechende Gesetzesvorlage soll im kommenden Februar 2009 kommen.

Ein liberaler schwedischer Abgeordnete hatte dem schwedischen Verteidigungsminister im Herbst 2008 eine Untersuchung über die derzeitige Betreuung von Heimkehrern übergeben.

Er hatte dabei auf die Tatsache verwiesen, dass mehr als jeder zehnte von einem Auslandseinsatz heimgekehrte schwedische Soldat an einer psychischen Störung leidet.

Die psychischen Belastungen für die Soldaten in Schweden werden gegenwärtig vor allem im Zusammenhang mit dem Afghanistan-Einsatz diskutiert.

Am Militäreinsatz der Vereinten Nationen in Afghanistan sind derzeit rund 500 Schweden beteiligt. Sie tun Dienst in der ISAF-Truppe, die unter Befehl der NATO steht. Bisher hatten die Schweden in Afghanistan zwei Todesopfer zu beklagen.


Quelle: SR International
Foto: Henrik Klingberg/FS 17/Försvarsmakten