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Wachsende Bereitschaft der Soldaten sich behandeln zu lassen
Geschrieben von: Frank Eggen   
Mittwoch, den 30. September 2009 um 17:27 Uhr

Auf der Tagung der Leitenden Sanitätsoffiziere vom 28. - 30.September 2009 in München führe Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernard Nakath die steigende PTBS-Zahlen auf die wachsende Bereitschaft der Soldaten zurück, sich behandeln zu lassen.

"Die sachliche Diskussion hat dazu beigetragen, das Thema weiter zu entstigmatisieren", so Nakath. Zudem sieht er den Sanitätsdienst für die Behandlung „gut aufgestellt“.

Nach Angaben des Wehrbeauftragten des Bundestags, Reinhold Robbe in einem Interview, lagen die Zahlen im ersten Halbjahr 2009 bei 186 Soldaten die mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung registriert worden sind. Das sei eine Steigerung um 50 Prozent, so Robbe.

Zudem lobte Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernard Nakath deutliche Verbesserungen beim Verwundetentransport im Einsatz. Am Beispiel der Gefechtshandlungen vom 3. September 2009 seien durch den Einsatz von MEDEVAC Hubschraubern des Typs CH-53 im Raum Kunduz der Verwundetentransport auf 40 Minuten verkürzt worden können. Über den Landweg hätte der Transport ins Lager Kunduz vier bis fünf Stunden gedauert.


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Foto: Dieter Ortmeyer Jr.