Home Hilfe Psychosoziales Netzwerk Psychologische Hilfe von der Bundeswehr
Psychologische Hilfe von der Bundeswehr
Geschrieben von: Annelie Weigand   

Logo Sanitätsdienst der BundeswehrInnerhalb der Bundeswehr trägt eine ganze Reihe von Stellen und Einrichtungen gemeinsam zum Erhalt, zur Stabilisierung und zur Wiederherstellung der psychischen Gesundheit von Einsatzsoldaten bei.



Sanitätsdienst der Bundeswehr

Logo Sanitätsdienst der BundeswehrDer Sanitätsdienst mit seinen Truppenärzten stellt sicher, dass Soldaten während des Einsatzes im Falle einer Erkrankung, eines Unfalls oder einer Verwundung medizinisch optimal versorgt werden. Da psychische Erkrankungen von den Betroffenen meist zunächst in Form von körperlichen Beschwerden wahrgenommen werden, suchen sie häufig erst die Hilfe von Truppenärzten auf. Diese werden bei psychischen Ursachen den Rat entsprechender Fachleute einholen und den Patienten zu ihnen schicken.

Über die Aufgaben und Aktivitäten des Sanitätsdienstes informiert eine Seite im Internet.

 

PTBS Hilfe der BundeswehrAngehörige sowie Bezugspersonen können sich auf der Internetseite über Hintergründe und Hilfsangebote zur PTBS informieren. Weitere Hilfe bietet eine anonyme Telefon-Hotline. Unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 588 7957 können jederzeit Fragen zu der Erkrankung und zu entsprechenden Hilfs- und Behandlungsmöglichkeiten gestellt werden.

 

Sanitätsdienst der Bundeswehr

Logo Sanitätsdienst der BundeswehrDer Sanitätsdienst mit seinen Truppenärzten stellt sicher, dass Soldaten während des Einsatzes im Falle einer Erkrankung, eines Unfalls oder einer Verwundung medizinisch optimal versorgt werden. Da psychische Erkrankungen von den Betroffenen meist zunächst in Form von körperlichen Beschwerden wahrgenommen werden, suchen sie häufig erst die Hilfe von Truppenärzten auf. Diese werden bei psychischen Ursachen den Rat entsprechender Fachleute einholen und den Patienten zu ihnen schicken.

Über die Aufgaben und Aktivitäten des Sanitätsdienstes informiert eine Seite im Internet.



Bundeswehrkrankenhäuser

Eingang zum Bundeswehrkrankenhaus in BerlinDie psychiatrischen Abteilungen der Bundeswehrkrankenhäuser, die vom Sanitätsdienst der Bundeswehr betrieben werden, sind in der Regel die Anlaufstellen für psychisch erkrankte Soldaten. Speziell ausgebildete Fachärzte, die zudem mit den einsatzspezifischen Problemen der Soldaten vertraut sind, befassen sich hier mit der Diagnose psychischer Erkrankungen sowie deren Behandlung.

Soldaten, die befürchten, an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu leiden, sollten sich nach Beratung mit dem Truppenarzt einer speziellen Untersuchung unterziehen, wie sie beispielsweise die Bundeswehrkrankenhäuser Hamburg, Berlin und Koblenz anbietet.

Ein Verzeichnis der Bundeswehrkrankenhäuser mit Links zu den einzelnen Häusern ist im Intra- wie im Internet abrufbar.


Psychologischer Dienst der Bundeswehr

Fachkundige psychologische Betreuung und Beratung erhalten die Einsatzsoldaten von den Truppenpsychologen, die dem Psychologischen Dienst der Bundeswehr (PsychDstBw) angehören. Ihre Kompetenz ist vor allem dann gefragt, wenn es um die Bewältigung und die Bewertung einsatzbedingter Belastungen geht.

Hierzu leisten sie Aufklärungsarbeit vor dem Einsatz, begleiten und beraten die Soldaten während des Einsatzes und unterstützen sie auch bei Einsatznachbereitungsmaßnahmen. Darüber hinaus beraten sie militärische Führungskräfte in allen psychologischen Fragen und führen Maßnahmen im Rahmen der psychologischen Krisenintervention durch. Auch Familienangehörige von Einsatzsoldaten in der Heimat erhalten bei Bedarf Hilfe von Truppenpsychologen.


Familienbetreuungsorganisation (FBO)

Logo FamilienbetreuungsorganisationUnter der Regie des Leit-Familienbetreuungszentrums beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam kümmern sich die Mitarbeiter in bundesweit 31 hauptamtlich betriebenen Familienbetreuungszentren (FBZ) sowie rund 50 nachgeordneten Familienbetreuungsstellen (FBSt) während der Abwesenheit der Einsatzsoldaten um das Wohl ihrer Familienangehörigen.

Die Einsatzsoldaten wählen eine Familienbetreuungsstelle in Wohnortnähe aus, die dann die Angehörigen während des gesamten Einsatzes betreut. Die Mitarbeiter stehen den Angehörigen für alle Belange als Ansprechpartner zur Verfügung. Über Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme werden die Soldatenfamilien vor Beginn des Einsatzes informiert sowie auch während des Einsatzes zu Veranstaltungen eingeladen.

Informationen über die Arbeit der Familienbetreuung sowie ein Verzeichnis der FBZ finden Sie im Internet.


Militärseelsorge

Logo Militärseelsorge in der BundeswehrKatholische und evangelische Militärgeistliche begleiten jedes Kontingent. Sie halten im Einsatzland Gottesdienste ab, stehen den Soldaten (auch konfessionslosen) als Ansprechpartner zur Verfügung und kümmern sich um Erkrankte. Bei Bedarf können auch die Familienangehörigen im Heimatland von einem Militärpfarrer geistlichen Beistand erhalten. In Deutschland sind die Standortpfarrer für die Seelsorge der Soldaten zuständig.

Zugriff auf die Angebote der Militärseelsorge bietet im Intranet und Internet das Gemeinschaftsportal. Von hier aus kann man die Verbindung zu den konfessionsspezifischen Angeboten herstellen, in denen sich auch die Kontaktdaten der jeweiligen Standortpfarrer finden.


Sozialdienst der Bundeswehr

Logo Sozialdienst der BundeswehrDie Mitarbeiter des Sozialdienstes, der Bestandteil der Wehrverwaltung ist, beraten die Einsatzsoldaten und ihre Angehörigen zu allen sozialen Angelegenheiten und helfen bei der Bewältigung von Problemen, etwa bei Fragen zur finanziellen Versorgung, aber auch bei persönlichen oder partnerschaftlichen Schwierigkeiten.

Die Ansprechstellen sind bei den Standortverwaltungen oder Bundeswehr-Dienstleistungszentren angesiedelt. Ein Verzeichnis dazu ist Internet abrufbar.


Weitere Hilfsstellen

Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Institutionen und Organisationen, die Einsatzsoldaten und ihren Familien Hilfe anbieten. Die „Partner im Netzwerk der Hilfe“ sind im Internet aufgelistet.

Auch nach Einsatzende stehen die Hilfsangebote aktiven Soldaten zur Verfügung. Sie können bei psychischen Problemen jederzeit auf die Dienste des psychosozialen Netzwerkes zugreifen, in das Sanitätsdienst, Psychologischer Dienst, Sozialdienst und Militärseelsorge eingebunden sind.

Einsatzteilnehmer, die nicht mehr im Dienst der Bundeswehr stehen, werden einige Monate nach Entlassung aus dem Wehrdienstverhältnis vom Streitkräfteamt angeschrieben und auf die Problematik und Symptomatik möglicher Spätfolgen einsatzbedingter Belastungsstörungen aufmerksam gemacht sowie über fachkundige Ansprechstellen, die weiterhelfen können, informiert.

Weitere Organistationen bieten Ihre Unterstützung an:

Logo Soldatenhilfswerk e.V. Der BundeswehrverbandDer Kriesenkompass
Frau zu Frau Online
Forum Soldatenfamilien
Das Bundeswehr-Sozialwerk e.V.