Home
Weit weg - Daheim: Auslandseinsätze der Bundeswehr: Wie SoldatInnen und Angehörige damit umgehen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   

Hauptdarsteller Hanno Koffler als David im Film Nacht vor Augen (Quelle: Norifilm)Nach offiziellen Angaben wurden im letzten Jahr 245 Soldatinnen und Soldaten wegen Traumatisierungen (PTBS) in den Bundeswehrkrankenhäusern behandelt. Gegenüber 2006 hat sich damit die Anzahl nahezu verdreifacht. Die Initiative www.angriff-auf-die-seele.de und Irrsinnig Menschlich e.V möchte Sie deshalb darüber diskutieren.

Alle großen Parteien haben im Deutschen Bundestag Mitte Februar in einem gemeinsamen Antrag bessere Versorgung für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr beschlossen.

Am 24. Juni 2009 zeigen wir den Film „Nacht vor Augen“. Das Drama handelt von einem jungen Bundeswehrsoldaten der traumatisiert aus dem Afghanistaneinsatz zurückkehrt und in seiner Familie und Bekanntenkreis auf Unverständnis stößt.

Anschließend möchten wir in einer Podiumsdiskussion über die Belastungen von Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsätzen diskutieren.

 

Titelbild: Weit weg - Daheim


Eingeladen sind u.a. der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, Generalmajor Hans-Werner Fritz, Kommandeur Division spezielle Operationen, Hauptfeldwebel Boris Schmuda (wurde bei seinem Auslandseinsatz 2007 bei einem Selbstmordattentat in Afghanistan schwer verwundet) und andere interessante hochrangige Gäste aus Gesellschaft, Bundeswehr und Politik.

 

Hinweistafel: Weit weg - Daheim


Veranstalter

Die Initiative www.angriff-auf-die-seele.de unterstützt Soldaten und Soldatinnen, die traumatisiert aus den Einsätzen der Bundeswehr zurückkommen und an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Schirmherr der Initiative ist der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe. Irrsinnig Menschlich e.V. engagiert sich für den Abbau von Stigma und Vorurteilen gegenüber Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen. Der Verein organisiert das bundesweite Filmfestival „Ausnahmezustand – Verrückt nach Leben“ (www.ausnahmezustand-filmfest.de).

Weitere Informationen im Internet: