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Hellmut Königshaus zum neuen Wehrbeauftragten gewählt
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 25. März 2010 um 10:58 Uhr

Königshaus am 25.03.2010 im ZDF Morgenmagazin-InterviewDer Bundestag hat am 25. März den FDP-Abgeordneten Hellmut Königshaus zu seinem neuen Wehrbeauftragten gewählt. Königshaus übernimmt im Mai das Amt von Reinhold Robbe, dem Bundestagspräsident Lammert seinen Dank aussprach.


Der Bundestag hat am Donnerstag, 25. März 2010, den FDP-Bundestagsabgeordneten Hellmut Königshaus in geheimer Wahl zum neuen Wehrbeauftragten gewählt. Er erhielt 375 von 579 abgegebenen Stimmen bei 163 Gegenstimmen und 41 Enthaltungen. Königshaus wird sein Amt im Mai antreten. Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert wünschte dem Gewählten Kraft, Erfolg und eine "gute Hand" für die künftige Tätigkeit. Königshaus tritt die Nachfolge von Reinhold Robbe an, der am 14. April 2005 als SPD-Bundestagsabgeordneter in dieses Amt gewählt worden war. Robbe hatte erst in der vergangenen Woche seinen Jahresbericht für 2009 vorgelegt.

Königshaus forderte in einem Interview im ZDF Morgenmagazin kurz vor seiner Wahl, die schweren Mängel im Sanitätsdienst der Bundeswehr rasch zu beseitigen. Die Probleme müssten „unverzüglich angegangen werden.“ Robbe hatte in seinem jüngsten Jahresbericht beklagt, dass rund 600 Ärzte fehlten. Zudem unterstützt Königshaus die Forderung des Parlamentes, nach einem Traumazentrum in dem Betroffene Soldaten auch behandelt werden können. Alle großen Parteien haben hierzu entsprechende Anträge gestellt. 


Lammert dankt Robbe im Namen des Bundestages

Zu Beginn der Sitzung dankte Lammert "im Namen des ganzen Hauses" dem Amtsinhaber Reinhold Robbe für seine verdienstvolle Tätigkeit in den vergangenen fünf Jahren. Robbe habe als Wehrbeauftragter einen wesentlichen Beitrag zur parlamentarischen Kontrolle der Bundeswehr als Parlamentsarmee geleistet und sei ein "wichtiger Ansprechpartner" sowohl für die Abgeordneten, besonders für den Verteidigungsausschuss, als auch für die Soldatinnen und Soldaten gewesen. Die Bundeswehrangehörigen hätten sich darauf verlassen können, dass ihre Sorgen und Nöte ernstgenommen werden, sagte Lammert. Bei den Soldatinnen und Soldaten habe sich Robbe "hohes Ansehen" erworben.


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Quelle/Text: DBT/ZDF
Foto: ZDF