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Finanzielle Absicherung im Einsatz (Einsatzversorgungsgesetz - EinsatzVG)
Geschrieben von: Redaktion   

Kernpunkt des Gesetzes ist der Begriff des „Einsatzunfalls“. Dieser umfasst jede gesundheitliche Schädigung, die Soldaten während des Einsatzes durch einen Dienstunfall oder die besonderen Verhältnisse im Einsatzgebiet erleidet. Führt dieser Einsatzunfall zu einer Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 50 Prozent, greift nach dem Ausscheiden aus dem Dienst die Einsatzversorgung.

 

Die Leistungen sind im Soldatenversorgungsgesetz in einem Katalog aufgeführt und umfassen im Wesentlichen:

  • einen Einmalbeitrag von 80.000 Euro für Soldaten aller Statusgruppen
  • einen deutlich erhöhten Einmalbeitrag für Hinterbliebene (So stieg dieser beispielsweise für Witwen und versorgungsberechtigte Kinder von 38.350 Euro auf 60.000 Euro.)
  • eine Erhöhung der laufenden Versorgung für Berufssoldaten und Beamte auf Basis von 80 Prozent der übernächsten Besoldungsgruppe
  • für andere Soldaten eine zusätzliche Einmalzahlung. Sie beträgt mindestens 15.000 Euro und wächst mit steigender absolvierter Dienstzeit. Sie wird neben den Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der Beschädigtenversorgung gezahlt.
  • einen angemessenen Ausgleich, sollten Unfall- oder Lebensversicherungen unter Berufung auf die „Kriegsklausel“ nicht zahlen.

Weitere Informationen im Internet:

 

Stand: April 2007
Quelle: BMVg/BMJ