| Neue Zahlen über PTBS-Fälle bei der Bundeswehr im Jahr 2010 |
| Geschrieben von: Redaktion | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 14:45 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nach Angaben des Bundesministeriums der Verteidigung wurde im Dezember 2010 bei 56 Rückkehrern aus Afghanistan, fünf aus dem Kosovo und 13 aus anderen Einsatzgebieten PTBS diagnostiziert.
Insgesamt wurden damit im Jahr 2010 729 Soldaten mit einer PTBS Neuerkrankung und 368 Soldaten mit anderen einsatzbedingten psychischen Erkrankungen bei der Bundeswehr behandelt. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl genehmigter Präventivkuren in 2010 auf 3099. Die meist dreiwöchigen Kuren dienen belasteten Soldatinnen und Soldaten ohne Anzeichen einer therapiepflichtigen Erkrankung zur Regeneration. Diese wichtige Möglichkeit der Vorbeugung existiert seit 1999. Die Kuren umfassen neben gruppenpsychotherapeutischen Sitzungen unter anderem Training der psychischen und sozialen Kompetenz sowie Einzelberatungen, Entspannungstherapien, physische Aktivitäten und Ruhe- und Erholungsphasen.
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Quelle: BMVg/SanDst |


Nach aktuellen Angaben des Sanitätsdienst der Bundeswehr sind im Jahr 2010 offiziell 729 Soldaten der Bundeswehr an einer Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) erkrankt. Sie haben sich nach Rückkehr aus ihrem jeweiligen Einsatz in ärztliche Behandlung begeben.