| Wir wollen die Bundeswehr nicht aus der Verantwortung nehmen |
| Geschrieben von: Redaktion |
| Montag, den 25. Januar 2010 um 21:31 Uhr |
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Bei der Bundeswehr steigen die Zahlen, das Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in München teilte mit: "Während 2006 noch 83 PTBS-Fälle registriert wurden, waren es 2008 bereits 245. Im Jahr 2009 wurden 466 Soldaten behandelt". Der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe nennt 487 PTBS-Fälle im Jahr 2009.
In dem Artikel betont Frank Eggen Zitat: Er möchte ein Bindeglied sein und dafür sorgen, dass die Betroffenen die existierenden Angebote und Informationen von Truppenärzten, Sozialdienst, Militärseelsorge oder Familienbetreuungszentren finden. Aber oft verirren sich Rückkehrer oder Reservisten im Zuständigkeitsgewirr zwischen Bundeswehr, Krankenkasse und Genossenschaft - denen hilft Eggen mit seiner Erfahrung. "Ich will die Bundeswehr nicht aus der Verantwortung nehmen", hält er fest, "die Hilfe muss von dort kommen". In den Artikel heißt es weiter: Die Debatte um Begriffe wie "Krieg", "kriegsähnliche Zustände" oder "nicht internationaler bewaffneter Konflikt" oder die Äußerungen der Vorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, über den Sinn des Isaf-Mandats habe bei www.angriff-auf-die-seele.de keinen Niederschlag gefunden. Dies sei für viele Soldaten "nicht entscheidend", sagt Eggen - wichtiger sei die Wertschätzung und die Sicherheit, dass PTBS-Fälle weder stigmatisiert oder alleingelassen würden. […] Und noch etwas, warnt Eggen, dürfe nicht vergessen werden: "PTBS ist nur die Spitze des Eisbergs. Viele Kameraden leiden auch unter Depressionen oder Alkoholismus." Der komplette Artikel auf www.sueddeutsche.de: Kriegstraumata von Soldaten: Text/Bild: Sueddeutsche.de |


Das Nachrichtenportal www.sueddeutsche.de berichtet in einem aktuellen Artikel über die neuen PTBS-Zahlen. Zudem berichtet Hauptfeldwebel Frank Eggen über seine Anfänge und Erfahrungen beim Aufbau der Initiative "Angriff auf die Seele".
