| Selbsttötungen in den US-Streitkräften im Jahr 2009 (Update) |
| Geschrieben von: Redaktion |
| Samstag, den 16. Januar 2010 um 21:16 Uhr |
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Vielfach werden psychische Belastungen durch Kampfeinsätze im Ausland als Grund genannt. Aber das scheint nicht der einzige Grund. Aus einer vom US-Verteidigungsministerium veröffentlichten Erklärung geht hervor, dass der Zusammenhang zwischen Kampfeinsätzen und Selbsttötungen nicht selbstverständlich sei. Anscheinend unterscheiden sich die Gründe für häufige Suizide von einem Army-Stützpunkt zum anderen. Ein Drittel der Soldaten, die sich das Leben nahmen, waren noch nicht in Kampfeinsätzen gewesen. US-Militärs bemühen sich darum, dass seelische Probleme in den Streitkräften nicht mehr unter den Tisch gekehrt werden. Generalstabschef Mike Mullen appelliert an die Offiziere, sie sollten sicherstellen, dass Soldaten, die psychologische Hilfe brauchen, weder lächerlich gemacht, noch in ihrer Laufbahn benachteiligt werden. Ergänzung 19.01.2009: Ein Fünftel der jährlich 30.000 Selbsttötungen in den USA werde von Kriegsveteranen begangen, sagte der zuständige Minister Eric Shinseki kürzlich auf einer Konferenz in Washington. Selbsttötung in der BundeswehrAm 15. Januar 2010 bestätigte gab die Bundeswehr für das Jahr 2009 insgesamt 24 Selbsttötungen von aktiven Soldaten bekannt. Davon eine Selbsttötung im Auslandseinsatz. Weitere Informationen:
Bild: Flickr MilitaryHealth |


Die Zahl der US-Soldaten, die sich im Heer selbst umgebracht haben, ist im vergangenen Jahr auf einen Höchststand gestiegen. Offiziell meldete die US-Armee insgesamt 160 Selbsttötungen von aktiven Soldaten im Jahr 2009. Auch die Bundeswehr gab ihre Zahlen bekannt.