| Jenny-Böken-Stiftung – Unterstützung für Hinterbliebene |
| Geschrieben von: Redaktion |
| Sonntag, den 22. November 2009 um 17:17 Uhr |
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In der Nacht vom 3. auf den 4. September 2008 endete Jennys junges Leben durch einen tragischen Unfall auf dem Segelschulschiff Gorch Fock, einen Tag vor ihrem 19. Geburtstag.
50.000 Euro von Jennys Lebensversicherung dienen als Stammkapital für die Stiftung. Marlis Böken will nun alles daran setzen, dass dieses Kapital durch weitere Spenden aufgestockt wird und man später aus den Erträgen vielen Menschen helfen kann. Jenny habe ihren Traum gelebt. „Sie wollte zur Marine, dort Medizin studieren, als Ärztin nicht nur für ihre Kameraden und Kameradinnen da sein, sondern auch in Auslandseinsätzen humanitäre Hilfe leisten“, berichtete die Mutter. Jennys Traum werde nun auf eine andere Art, nämlich in der Stiftung, die ihren Namen trägt, weiterleben. Marlis Böken: „Durch die Stiftungsarbeit kann sie, nach ihrem Tod, mehr Kameradinnen und Kameraden helfen, als es ihr als Marine-Ärztin vielleicht möglich gewesen wäre. Durch die Stiftung holen wir ein Stück von Jenny, nämlich ihre Nächstenliebe, aus dem Himmel zurück.“ Marlis Böken wünschte allen Soldatinnen und Soldaten, die bei Auslandseinsätzen für Frieden, Freiheit und Demokratie kämpfen, dass sie alle gesund an Körper und Seele aus ihren Einsätzen zurückkehren. „Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Jenny-Böken-Stiftung immer für sie da sein und versuchen, ihnen mit allen Mitteln und Kräften beizustehen.“
Weitere Informationen im Internet:
Text: Georg Schmitz / Frank Eggen |


Am Montag, den 16. November 2009 wurde in Köln mit der Übergabe der Stiftungsurkunde offiziell die Jenny-Böken-Stiftung anerkannt. Die Mutter und Vorsitzende Marlies Böken hatte die Stiftung, nach dem tödlichen Unglück ihrer Tocher und Marineoffizieranwärterin Jenny Böken ins Leben gerufen. Die Jenny-Boken-Stiftung möchte Soldaten, Angehörige und Hinterbliebene unterstützen, die in Not geraten.

