| Britische Wissenschaftler lassen traumatisierte Soldaten Kampfszenen virtuell noch einmal durchleben |
| Geschrieben von: Redaktion |
| Donnerstag, den 05. November 2009 um 20:09 Uhr |
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Der virtuelle Kampfplatz ist Teil der Konfrontationstherapie, die auch die Verhaltenstherapie von Phobien kennt: Der Therapeut versetzt den Patienten in Situationen, die entsprechend einer Angsthierarchie gesteigert werden. Kann der Behandelte eine Situation in akzeptabler Weise ertragen, steigert der Therapeut die "Dosis". Entwickelt haben die simulierte Kampfzone Professor Paul Sharkey und Ronan Jamieson vom Fachbereich Kybernetik der englischen Universität Reading. Der Bundeswehrpsychiater Oberstarzt Dr. Karl-Heinz Biesold vom Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg sieht die virtuelle Hightech-Therapie noch skeptisch gegenüber. Ihre Wirkung und Überlegenheit gegenüber klassischen Behandlungen seien noch nicht belegt. Klarheit könnten die laufenden Studien in den USA und Großbritannien bringen. Weitere Informationen im Internet:
Text: Welt.de |


Britische Forscher erproben ein neues Therapieprogramm. In Versuchen werden Soldaten mit Posttraumatischem Belastungssyndrom (PTBS) mit einer lebensecht wirkenden Computer-Simulation der traumatisierenden Ereignisse konfrontiert.