| Universität Greifswald startet Projekt zur Traumaforschung |
| Geschrieben von: Redaktion |
| Montag, den 29. Juni 2009 um 19:59 Uhr |
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Dr. med. Philipp Kuwert, Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Greifswald/Stralsund, der für seine Arbeit im Bereich der Traumaforschung jüngst den DeGPT-Förderpreis der Falk-von-Reichenbach-Stiftung erhielt, glaubt, dass durch die Untersuchung von älteren Menschen viele Fähigkeiten und Möglichkeiten aufgezeigt werden können, um Langzeitfolgen dieser Krankheit besser verstehen und behandeln zu können: „Allein die gesellschaftliche Würdigung und Anerkennung eines traumatischen Erlebnisses kann den Traumatisierten helfen“, sagt der an der Greifswalder Universität lehrende Psychiater. Für die Studie sucht Dr. Kuwert dringend Frauen und Männer im Alter von über 70 Jahren, die bereit sind, in Form eines Fragebogens aufzuschreiben, welche Erlebnisse sie besonders belastet haben und was ihnen besonders geholfen hat, diese zu verarbeiten. Wer Interesse hat, an der Studie teilzunehmen und weitere Informationen wünscht, kann sich unter der Rufnummer (01 76) 87 25 43 06 melden.
Weitere Informationen im Internet:
Quelle: SbZ |


Wie wirken sich Kriegserlebnisse langfristig aus? Die Universität Greifswald möchte diese Fragestellung in einem Projekt ausloten.