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Aufgrund der Zunahme von PTBS-Fällen in der Bundeswehr hat sich der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, im US Regional Medical Center in Landstuhl über die Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützung von traumatisierte Soldaten der US-Streitkräfte informiert.
Nach seinem Aufenthalt in Landstuhl war Robbe tief beeindruckt. Amerika hat sich in mehreren Kriegen in den vergangenen Jahrzehnten beteiligt. Dadurch haben die US-Streitkräfte mehr Erfahrung bei der Behandlung von Soldaten mit PTBS.
"Die US-Regierung bietet finanzielle Unterstützung für die US-Soldaten, von der die deutschen Streitkräfte nur träumen können", sagte Robbe.
"Aber wir haben auch zu berücksichtigen, dass die US-Gesellschaft ein anderes Verhältnis zu den US-Soldaten haben, als wir in Deutschland..“
Reinhold Robbe, fordert mehr gesellschaftliche Anerkennung für die
Soldaten der Bundeswehr. Der Bild-Zeitung sagte Robbe: "Vom Rekruten
bis zum General würden die Soldaten bei jedem Truppenbesuch über freundliches Desinteresse und fehlende Anteilnahme klagen. Film und
Literatur hätten sich in den vergangenen 60 Jahren in Deutschland
überhaupt nicht ernsthaft mit der Situation von Soldaten beschäftigt.
In Frankreich, Großbritannien oder den USA wäre das undenkbar."
Robbe´s Vater litt nach dem Zweiten Weltkrieg unter PTBS und starb später an den Folgen. Das ist einer der Gründe wieso, er sich so intensiv für Soldaten einsetzt, die in der Bundeswehr mit PTBS konfrontiert werden.
Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags,
Einen ausführlichen Bericht über den Besuch finden Sie auch auf den Internetseiten von Stars & Stripes, dem Magazin der US-Streitkräfte.
Quelle: Eggen/Stars & Stripes Foto: Brissa/DBT
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