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Aktuelle Meldungen


Thomas de Maiziere ehrt ehemaligen Wehrbeauftragten Reinhold Robbe
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 10:23 Uhr

Reinhold Robbe (Foto: Doreen Bierdel)Der Schrimherr der Initiative Angriff auf die Seele und ehemaliger Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Reinhold Robbe erhält den Europäischen Kommunikationspreis für „den unermüdlichen Einsatz, erwiesenen Mut und die tatkräftige Unterstützung der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Deutschland und in Afghanistan als Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages“. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière wird die Laudatio auf Reinhold Robbe halten.

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Einsatzversorgung wesentlich verbessert
Geschrieben von: Redaktion   
Montag, den 23. Januar 2012 um 10:32 Uhr

ISAF Rettungskette (Quelle: Bw//Benndorf)Am 13. Dezember 2011 nach Verkündung im Bundesgesetzblatt das so genannte Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz (EinsatzVVerbG) auch formal in Kraft getreten und die entsprechenden Regelungen sind somit rechtswirksam geworden. Es werden damit zahlreiche im bisherigen Recht noch erkannte Lücken geschlossen.

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Bekommen Kriegstraumata einen neuen Namen ? Combat Post-Traumatic Stress Injury?
Geschrieben von: Liesa Dietl   
Sonntag, den 22. Januar 2012 um 15:40 Uhr

PTSD ohne D ?Derzeit befindet sich in den USA der Begriff "Post-Traumatic Stress Disorder (PTSD)" in deutsch Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) in einem Spannungsfeld. Betroffene fühlen sich durch die Bezeichnung "Disorder" (Störung) stigmatisiert und entmutigt in ihrer Hoffnung auf Hilfe und Behandlung. Psychiater und Psychologen der American Psychiatric Association diskutieren deshalb aktuell im Rahmen der Erstellung der fünften Auflage des Diagnosemanuals DSM über eine Aufsplittung der Diagnose PTSD in die Unterkategorie „combat post-traumatic stress injury“.

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PTBS-Krankenstand bei Soldaten auf neuen Höchststand
Geschrieben von: Redaktion   
Freitag, den 20. Januar 2012 um 11:58 Uhr

PTBS EinsatzstatistikDie Zahl traumatisierter Bundeswehrsoldaten ist im vergangenen Jahr auf den Höchststand gestiegen. 922 Soldaten waren wegen einer PTBS bei der Bundeswehr in Behandlung. Davon waren 759 in Afghanistan im Einsatz. Im Jahr 2011 wurden 194 Fälle einer Posttraumatischen Belastungsstörung als Neuerkrankung registriert.

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Betroffene verunsichert über geplanten Personalwechsel des BMVg Beauftragten PTBS
Geschrieben von: Frank Eggen   
Freitag, den 20. Januar 2012 um 11:40 Uhr

General Christof MunzlingerSeit November 2010 gibt es den Beauftragten PTBS und Einsatzgeschädigte im Bundesministerium der Verteidigung. Brigadegeneral Christof Munzlinger hat sich seitdem für die Belange der Betroffenen und Angehörigen eingesetzt. Ende des letzten Jahres hat er seinen ersten Bericht mit einer Lagefeststellung fertig gestellt. Nach Medienberichten soll er jetzt schon seinen Posten verlassen. Viele Betroffene, Politiker und Experten sind verwundert.

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Volles Tempo für „Angriff auf die Seele“
Geschrieben von: Tabea Vorwergk   
Mittwoch, den 23. November 2011 um 09:56 Uhr

Militärdekan Karsten Wächter als Teilnehmer der Berliner Marathon-StaffelBei der größten deutschen Marathonstaffel am ehemaligen Flughafen Tempelhof starteten die Evangelische Militärseelsorge und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) zum Benefizlauf für „Angriff auf die Seele“.

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BVerwG: Beurteilungsvorschrift verstößt gegen Soldatenlaufbahnverordnung
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 01. November 2011 um 22:00 Uhr

Deckblatt ZDv 20/6Die in der Beurteilungsvorschrift der Bundeswehr ZDV 20/6 geregelte Bildung von Vergleichsgruppen im Rahmen planmäßiger Beurteilungen ist erneut nicht mit der Soldatenlaufbahnverordnung vereinbar. Dies entschieden die Leipziger Richter des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) mit dem Beschluss vom 25.10.2011 (Az.: 1 WB 51.10). Im Mai 2009 wurde das Beurteilungssystem schon einmal für Rechtswidrig erklärt und musste überarbeitet werden.

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Bundestag beschließt künftig wesentliche Verbesserung der Einsatzversorgung
Geschrieben von: Frank Eggen   
Samstag, den 29. Oktober 2011 um 15:13 Uhr

Troops in Contact (TIC) im September 2010 in Qala e Zal mit Bravo-Zug der Schutz Kompanie Kunduz. Soldaten im direkten Feuerkampf. © Bundeswehr/vonSöhnenZahlreiche Organisationen und Initiativen haben sich in den letzten Jahren für eine weitere Verbesserung der Einsatzversorgung eingesetzt. Mit großer politischer Unterstützung endete dieses in einem neuen Gesetz. Dieses soll nun die aktuellen Schwächen und Versorgungslücken beheben. Die Summen bei Entschädigungen wurden wesentlich angehoben, der Grad der Schädigung für die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung wurde von 50% auf 30% gesenkt. Ungleichbehandlungen zwischen Zeit und Berufssoldaten wurden angeglichen. Nun muss nur noch der Bundesrat zustimmen. Es wird damit gerechnet, dass dann das neue Einsatzversorgungsverbesserungsgesetz (EinsatzVVerbG) Anfang 2012 in Kraft treten kann.

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Stationierung der Bundeswehr in Deutschland
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 11:00 Uhr
Logo: Stationierung der Bundeswehr 2011Ausnahmsweise ein Offtopic-Thema. Der Bundesminister der Verteidigung hat heute das neue Stationierungskonzept veröffentlicht. Aufgrund der vielen Downloadprobleme der Bundeswehr-Server hier eine alternative Downloadquelle von Angriff auf die Seele: Stationierung 2011 (PDF, 4,3 MB)

Quelle: www.bundeswehr.de
 
Die Zahl der in Afghanistan traumatisierten Bundeswehrsoldaten steigt weiter
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 12:49 Uhr

Logo: StatistikIn den ersten neun Monaten dieses Jahres ließen sich bereits 587 aus dem Einsatz am Hindukusch zurückgekehrte Soldaten wegen posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) behandeln und damit mehr als im gesamten Jahr 2010 (557). Insgesamt registrierte der Sanitätsdienst der Bundeswehr in den ersten drei Quartalen 715 PTBS-Fälle im Vergleich zu 729 im gesamten Vorjahr.

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Bessere Versorgung für verwundete Soldaten - 30% Regelung soll nun doch kommen!
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 13:30 Uhr
Reichtstagsgebäude. Sitz des Deutschen BundestagesVerletzte Soldaten sollen künftig schon ab einem Schädigungsgrad von 30 Prozent einen lebenslangen Job erhalten – das sieht ein gemeinsamer Antrag von Union und FDP vor. Die Koalitionsfraktionen im Bundestag wollen die geplanten neuen Leistungen für Soldaten, die im Auslandseinsatz an Körper oder Seele verwundet wurden, noch einmal verbessern. In einem gemeinsamen Antrag formulieren CDU und FDP drei Änderungen am sogenannten Einsatzversorgungsverbesserungsgesetz.
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Tipp: Ich kämpf´mich zu dir durch mein Schatz - Die andere Seite der Feldpost
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, den 14. September 2011 um 09:27 Uhr

Titelfoto: Ich kämpf mich zu dir durch mein SchatzKartin Schwarz engagiert sich mit dem Internet-Forum www.frauzufrau.de schon seit vielen Jahren für Soldatenfamilien. Nun hat Sie ein Buch herausgegeben. Das Buch bietet mit 200 Feldpostbriefen einen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Einsatzsoldaten der Bundeswehr und deren Angehörige.

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MZ: Verletzte Soldaten nur selten weiter beschäftigt
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 13. September 2011 um 14:57 Uhr

Höhe 431 in Chahar Dara, Afghanistan, wird im Rahmen der Winteroperation als operativ wichtiger Punkt von der Infanterie gesichert. Höhe 431 in Chahar Dara ist ein operativ wichtiger Punkt, der im Rahmen der Winteroperation als Beobachtungsposten genutzt und gesichert wird. ©Bundeswehr/SchöffnerDie Bundeswehr hat im Einsatz verletzte Soldaten bisher nur in sechs Fällen weiter beschäftigt. Das teilte das Verteidigungsministerium der Mitteldeutschen Zeitung letzte Woche mit. Zudem fordert der Wehrbauftragte Königshaus „die Herabsetzung der Schwelle zur Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung sowie eines Anspruchs auf Weiterverwendung auf 30 Prozent des Schädigungsgrades“ sowie eine „Beweiserleichterung“ für die betroffenen Soldaten.

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Mehr Hilfe für einsatzgeschädigte Soldaten - Das neue Einsatzversorgungsverbesserungsgesetz (EinsatzVVerbG)
Geschrieben von: Redaktion   
Samstag, den 27. August 2011 um 07:07 Uhr

Deutsche Kräfte unterstützen die ANA-Kräfte (Afghan National Army) bei der Aufklärung der Ortschaft Aq Tappeh. ©Bundeswehr/WaymanNeues Gesetz sieht Einmalzahlung von 150 000 Euro vor. Streit über Weiterbeschäftigung Lebenslange Anstellung: Soldaten brauchen eine Erwerbsunfähigkeit (GdS) von über 50 Prozent. Der Deutsche Bundestag verlangt Job-Garantie schon ab 30 Prozent. Die Regierung fürchtet Klagen anderer Staatsdiener.

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Traumatisiert bis in die Gene
Geschrieben von: Redaktion   
Freitag, den 12. August 2011 um 10:35 Uhr
Troops in Contact (TIC) im September 2010 in Qala e Zal mit Bravo-Zug der Schutz Kompanie Kunduz. Soldaten im direkten Feuerkampf. © Bundeswehr/vonSöhnenSchlimme Kriegserlebnisse wirken sich nicht nur belastend auf die Psyche aus. Sie verändern auch das Erbgut und seine Aktivität. Das Berichtet die Frankfurter Rundschau in einem Artikel.
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Internationale Expertenkonferenz in Berlin
Geschrieben von: Frank Eggen   
Mittwoch, den 10. August 2011 um 15:49 Uhr

Logo 14. International Military Mental Health Conference (14.IMMHC)Der Sanitätsdienst der Bundeswehr zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie laden vom 5. - 8. Dezember 2011 zur der 14. International Military Mental Health Conference (14.IMMHC) ein. Die Konferenz wird vom neuen Psychotraumazentrum am Bundeswehrkrankenhaus Berlin organisiert und steht unter dem Motto: „Special Treatment for Special Groups“.

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Aktuelle Zahlen - Mehr traumatische Störungen nach Afghanistan-Einsatz
Geschrieben von: Redaktion   
Montag, den 08. August 2011 um 15:28 Uhr

Soldaten des GebJgBtl 232 aus Bischofswiesen agieren in einer simulierten Gefechtssituation, nachdem die Patrouille auf ihrem Weg in einen Hinterhalt von Aufständischen geraten ist. ©Bundeswehr/BienertBundeswehrsoldaten erkranken nach einem Afghanistan-Einsatz bis zu zehn Mal häufiger an posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) als Soldaten ohne Auslandseinsatz. 451 Soldaten sind nach offiziellen Zahlen im ersten Halbjahr 2011 an einer PTBS erkrankt.

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Buchtipp: Wofür wir kämpfen - Wie der Krieg in Afghanistan unser Leben veränderte
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 04. August 2011 um 18:52 Uhr

Buchdeckblatt: Wofür wir kämpfenDie Opfer des Kriegs in Afghanistan auf  deutscher  Seite  wurden  jahrelang  tabuisiert.  Eines  von  ihnen  ist Tino  Käßner.  Durch  einen  Selbstmordanschlag  in  Kabul  wurden  er schwer verletzt. Tino  und  seine  Frau  Antje  schildern den  mühsamen  Weg  zurück  in  ein normales Leben in Deutschland. Wie sieht  das  Leben  versehrter  Soldaten und ihrer Familien aus? Und wie gehen wir mit den Soldaten um, die in unserem  Auftrag  unsere  Werte  verteidigen?  Das  Schicksal  einer  Soldatenfamilie.

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Linke fordert bessere Behandlung und Versorgung von traumatisierten Soldaten
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 05. Juli 2011 um 14:35 Uhr

Deutscher Bundestag in BerlinDie Fraktion "Die Linke" fordern einen konsequenten Ausbau der Betreuungs- und Behandlungsmöglichkeiten für traumatisierte Soldaten der Bundeswehr sowie deren bessere rechtliche Absicherung. In ihrem Antrag (17/6342) verlangen sie von der Bundesregierung, Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) als Berufskrankheit von Bundeswehrangehörigen anzuerkennen.

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Interview mit Brigadegeneral Christof Munzlinger, Beauftragter PTBS des BMVg
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 05. Juli 2011 um 10:33 Uhr

Brigadegeneral Christof Munzlinger (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Seit November 2010 ist General Munzlinger Beauftragter des BMVg für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte. In einem Interview der Zeitschrift WEHRMEDIZIN und WEHRPHARMAZIE 2/2011 erzählt der General über seine Aufgaben, den laufenden Gesetzesinitiativen, den Änderungen im Bereich der Einsatzversorgung sowie persönlichen Erfahrungen. Das Interview führte Chefredakteur Oberstarzt Dr. Andreas Hölscher.

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