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Paula: Weiter so

Eine sehr informative Seite ! Weiter so !

Montag, 23. August 2010

Gast: einsatz spuren

In einem umfangreichen Vorhaben mit Schauspielern des Theater Kiel haben Dramaturgen und Regisseur, nach umfangreichen Recherchen und Interviews mit betroffenen Familien, d.h. Soldaten, Familienangehörigen und Freunden, eine Inszenierung mit dem Fokus „Geschichten von zu hause“ erstellt um sie auf der Bühne zu präsentieren. Zielsetzung ist hier ein möglichst authentisches Bild an die Zuschauer abzugeben. Es hat sich im Laufe der Erarbeitung des Stückes eine großes Spektrum an Betroffenen, Angehörigen und auch Institutionen für dieses Projekt engagiert und mitgewirkt, so dass gewiss ein interessantes Werk zu beschauen ist. Erstaufführung am Sonntag, 3. Oktober 2010 19.30 Uhr Studio Schauspielhaus, sowie am Donnerstag, 14. Oktober 2010 20.30 Uhr Studio Schauspielhaus http://www.theater-kiel.de/schauspiel/spielzeit/einsatz-spuren.htm

Donnerstag, 19. August 2010

Rudi: Danke

Danke ich finde es super das die Soldaten nicht ganz alleine gelassen werden.Der rückhalt in der Bevölkerung lässt zwar zumindest bei mir noch sehr zu wünschen übrig aber es ist schön zu sehn das es dennoch Menschen gibt die sich für das interessieren was wir da unten erleben mussten. Gruß Rudi

Montag, 09. August 2010

Gast: nehmt euch Hilfe an!

Ich kann nur jedem empfehlen der die kleinsten Anzeichen einer Belastungsstörung hat sich an eine der hier so zahlreich aufgelisteten Organisationen zu wenden. Ich selbst habe nach am eigenen Körper erfahren wie es ist krank zu sein ohne zu wissen WARUM! Der wichtigste Schritt ist echt sich selbst einzugestehen das man Hilfe braucht. Meine Freundin hat mir jahrelang gepredigt das ich mich verändert habe und das ich mit irgendwem über die dinge reden muss die ich damals im einsatz erlebt habe. ich habe das immer abgewunken und gesagt dass das schon so lange her ist (7 Jahre) und das ich nicht denke das man nach so langer zeit noch schäden davon tragen würde. nach einem jahrelangen diagnosemarathon stellte sich dann heraus, daß ich körperlich topfit bin. also blieb ja nur die psychosomatische schiene übrig. drum rate ich euch wenn ihr merkt das ihr euch psychisch verändert habt egal ob im einsatz oder auch durch stress im dienst sucht euch einfach hilfe. Rico

Freitag, 09. Juli 2010

Gast: 02.04.2010

Die drei Fallschirmjäger aus Niedersachsen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren waren am Karfreitag bei Gefechten in Afghanistan schwer verwundet worden und an ihren Verletzungen gestorben. Acht weitere Soldaten wurden verletzt, vier von ihnen schwer. Nach öffentlichem Druck nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals an einer Trauerfeier für gefallene Bundeswehrsoldaten teil. Militärdekan Armin Wenzel aus Kiel hält die Traueransprache in Seedorf Meine Gedanken sind in diesen Minuten bei den Trauernden und den Kameraden

Freitag, 09. April 2010

Arminius: @Gast zu Parzival / Parzival

Das Konzept der "sekundären Traumatisierung" ist sehr speziell und in der Wissenschaft nicht unumstritten. Zu den Begrifflichkeiten: "Nachhalleffekte" sind typisch für PTBS, oft werden "Intrusion" und "flashback" synonym angesehen. In Fachkreisen werden aber (unfreiwillige) Erinnerungen an das Trauma als "Intrusion" bezeichnet, demgegenüber das Wieder-Erleben (bildhafte Erinnerungen, "innerer Film", erneutes Erfahren der Emotionen) des Traumas als "flashback". Die Auslöser für Intrusionen und flashbacks werden "Trigger" genannt. Wenn die Ursache traumatischen Erlebens eines Angehörigen die Berichte, die Emotionen und das Verhalten eines Soldaten nach dem Einsatz sind, handelt es sich insoweit um eine "sekundäre" Traumatisierung, als es eine Traumatisierung aufgrund einer Traumatisierung einer anderen Person handelt.

Donnerstag, 01. April 2010

Gast: zu Parzival

Also in unserem Fall ist es so, dass ich parallel zu meinem "Soldaten" eine Traumatherapie anfange. Eventuell sollte deine Frau sich eine zweite Meinung einholen. Zu Arminius kann ich sagen, ja meine Traumatisierung ist eine völlig eigene, aber der Auslöser (flashbacks) waren-sind die Erlebnisse meines Soldaten

Donnerstag, 01. April 2010

Parzival

Meiner Frau geht es ähnlich. Sobald sie irgend was mit Afghanistan mit bekommt erschrickt sie und bekommt Herzklopfen, sie hat Albträume und ist ständig angespannt. Inzwischen ist sie zu einen Psychologen gegangen, der ihr aber sagte, dass er ihr erst helfen könne, wenn ich genesen sei. Auf Wikipedia und im WWW stehen ein paar interessante Dinge zum Thema Sekundär Traumatisierung und Transgenerative Traumatisierung. Ein psychisch Kranker, kann seine ganze Familie krank machen.

Montag, 29. März 2010

Arminius: PTBS und emotionale Nähe

Das Erleben eines angehörigen Soldaten, der von PTBS betroffen ist, stellt durch die bestehende soziale Nähe und persönliche Mit-Betroffenheit eine besondere Situation dar. Wenn in der Folge selbst ähnliche Symptome auftreten, handelt es sich wohl um eine eigene Traumatisierung in individueller Ausprägung (Intensität und Qualität). Die Auslöser für Intrusionen und flashbacks sind bei dem von PTBS betroffenen Soldaten andere als bei seinen Angehörigen. Behandlungsbedürftig ist aber beides, da sonst weitere psychosoziale Belastungsfaktoren hinzutreten können, die das System Familie gefährden können.

Samstag, 27. März 2010

Parzival

Meine Frau berichtet mir Ähnliches. Bilder, deren Inhalte sich mit Einsatz und Afghanistan in Verbindung bringen lassen, verursachen bei ihr Herzklopfen, Schreck und Schweißausbrüche, weshalb sie dieses Thema inzwischen völlig meidet. Albträume hat sie auch regelmäßig. Da sie bei mir das negastiv Beispiel einer "Traumakarriere" erlebt hat, weigert sie sich konsequent einen Psychologen um Rat zu fragen. Weiter kann mir niemand erzählen, dass wenn ein Elternteil über Jahre hinweg Symptome eine PTBS, Anpassungsstörung oder Depression zeigt, dass dieses nicht ohne Auswirkungen auf die Prägung der Kinder bleibt.

Freitag, 26. März 2010

Gast: Übertragbarkeit PTBS

Als Angehörige eines PTBS betroffenen Soldaten möchte ich aus meinem eigenem Empfinden schon sagen, dass sich das Trauma zwar nicht übertragen kann, aber durch die emotionale Verbindung zum Partner und dem damit empfundenen "Mitleid" löst es auch Betroffenheit, Ängste und auch Alpträume aus. So ist es zu mindestens bei mir. Mein Partner und ich haben uns im Verlauf der Erkrankung sehr viel ausgetauscht und ich beobachte bei mir jetzt auch oben genannte Symptome, die sich durch innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Verschlossenheit und Ängsten äussern.

Donnerstag, 25. März 2010

Arminius: Bericht des Wehrbeauftragten

Herzlichen Glückwunsch zur namentlichen Erwähnung im Bericht des (leider!) scheidenden Wehrbeauftragten Reinhold Robbe. Weiter so!!

Mittwoch, 17. März 2010

Thomas B.: ich leide unter PTB

Hallo Ich heiße Thomas B. bin 36 Jahre alt und leide unter PTB vor etwa 5 jahren war ich einem einsatz, der befehl lautete versorgung des dorfes herstellen. Wir hörten nur noch einen starken knall und wir wurden bewustlos. Später wachte ich wieder im Krankenhaus auf und hatte viele verletzungen.Nach 3 Monaten kam ich gesund heraus aber mit einem komischen gefühl.nach 5 monaten ging ich nach vielen schlaflosen nächten zum Arzt bald darauf flogen wir wieder nach Hause.nach vielen terapihen hat ein Arzt das PTB festgestelt. Jetzt lebe ich schon seit 3 Jahren mit diesem Simdrom arbeite trotz dehm noch und komme mit der krankheit gut zurecht. Also last euch nicht etmutigen und Kämpft !!! mit freuntlichen grüßen Thomas B.

Dienstag, 16. März 2010

Soldatenmutter: Wie bekomme ich einen Soldaten zum Sprec...

Bei allen Bemühungen, den an PTBS-erkrankten SoldatInnen zu helfen, stellt sich nicht nur mir immer wieder die Frage nach dem ersten Schritt und zwar den, die der/die SoldatIn zuerst tun muss - sich eingestehen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Das scheint mir die größte Hürde zunächst zu sein! Wie bekomme ich also den/die SoldatIn dazu, überhaupt zu begreifen, dass er/sie Hilfe braucht? Und werden nicht auch die vielen SoldatIn vergessen, die nicht an PTBS, sondern an "Akuter Belastungsreaktion oder -störung" leiden? Sind nicht gerade die gefährdet, die schweigen, sich vermeintlich ruhig verhalten und die deswegen erst einmal nicht auffallen? Und an dieser Erkrankung dürfte m. E. fast jeder SoldatIn nach einem Kriegseinsatz wie in Afghanistan leiden - das wird leider zu sehr unter den Teppich gekehrt.

Dienstag, 09. März 2010

Arminius: Übertragbarkeit

Ein Trauma lässt sich nicht direkt auf Angehörige übertragen, weil Trauma das eigene Erleben einer außergewöhnlichen Situation voraussetzt. Wohl ist es möglich, aus weiter Entfernung ohne direktes Erleben (z.B. vor dem TV am 11. September 2001 in den USA an der Westküste passiert oder bei erfahrenen Feuerwehrleuten in Leitstellen am Funkgerät, wenn Ablaufschwächen erkennbar werden) wegen Kontrollverlust traumatisiert zu werden. Je stabiler eine Persönlichkeit ist und je mehr Ressourrcen zur Verfügung stehen, desto bsser kann vorgebeugt werden. Informationen finden sich unter "Grundlagen" auf dieser Seite.

Samstag, 06. März 2010

Gast: Zu Übertragbarkeit des Trauma

Es gibt einmal die transgenerative Traumatisierung. Das Bedeutet, dass ein Trauma über mehrere Generationen übertragen werden kann. Die kanadischen Psychiater V. Rakoff, J.J. Sigal und N.B. Epstein 1966 berichteten davon, dass überproportional viele Nachkommen von Überlebenden des Holocaust die psychiatrische Hilfe suchten. Ilse Grubrich-Simitis ging davon aus, dass die Extremtraumatisierungen, wie sie Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung erlitten, bei ihren ihren Kindern zu "kumulativen Traumata" führten ("kumulative Traumatisierung der zweiten Generation"). Sie mutmaßte, dass diese kumulativen Traumatisierungen nicht nur an eine Generation weitergegeben werden, sondern über mehrere Generationen:" Inzwischen hat man dieWeitergabe von Trauma bis in die 4. Generation festgestellt. Weiter gibt es die noch wenig erforschte sekundäre Traumatisierung, die bei denen auftreten kann, die traumatisierten Menschen helfen / begleiten. Begünstigt wird eine sekundäre Traumatisierung, durch Anteilnahme am Schicksal eines Traumatisierten oder kurz durch Empathie. Ein weiterer begünstigender Faktor ist das s.g. Kindling. Das ist eine Sensibilisierung bestimmter Hirnareale durch wiederholte unterschwellige Aktivierung Durch die sich wiederholende Konfrontation mit extrem belastenden Erzählungen des Traumatisierten laufen ihre Helfer Gefahr, die gleichen Symptome zu entwickeln. Da die Familie ebenfals zu Kreis der Helfer gehört, könnte man meinen, dass die genauso gefährdet ist.

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Donnerstag, 25. Februar 2010

Gast: Übertragbarkeit des Trauma

Kann ein Psychotrauma eigentlich auch auf die Angehörigen übertragen werden? Mit welchen psychischen und pysischen Folgen haben Angehörige von psychisch Traumatisierten zu rechen und wie können diese vorgebeugt werden?

Freitag, 19. Februar 2010

Parzival: Psalm 6

Auch in der Biebel von Trauma schon ein Thema: Ein Bußgebet in Todesangst 4 Meine Seele ist tief verstört / Du aber Herr wie lange säumst du noch? 5 Herr wende dich mir zu und errette mich, in deiner Huld bring mir Hilfe 6 Denn bei den Toten denkt niemand mehr an dich. Wer dich in der Unterwelt noch preisen? 7 Ich bin erschöpft vom Seufzen, jeden Nacht benetzen Ströme von Strömen von Tränen mein Bett, ich überschwemme mein Lager mit Tränen 8 Mein Auge ist getrübt von Kummer. Ich bin gealtert wegen all meiner Gegner

Sonntag, 07. Februar 2010

Gast: von der Bundeswehr keine Hilfe zu erwart...

Was ist denn mit der Hilfe für ehemalige Bundeswehrsoldaten, die keine Nachsorge nach Auslandseinsätzen erfahren haben? Diese Menschen haben keine Möglichkeit mehr auf eine regelmäßige Nachsorge und werden bei Anzeichen von starken posttraumatischen Stresssymptomen bzw. Belastungsstörungen wohl kaum so selbstreflekiert sein und einen Arzt bzw. Psychologe aufsuchen (kostet ja auch Geld). Und wenn man die Bundeswehr damit konfrontiert, sagt eine nette Bearbeiterin sie kümmert sich drum. Was sie bestimmt auch tun würde, würde es ihr von "oben" nicht untersagt werden. Kein Soldat mehr - kein Anspruch auf Hilfe! Fazit: Mein Bruder war zwei Jahre in der Gosse, Drogenabhängig und wie es endet...keine Ahnung, es gibt immer noch keinen Kontakt zu ihm! DANKE Bundeswehr!

Antwort HF Frank Eggen:

Lieber Gast! Ich würde Ihnen gerne Helfen. Es gibt Hilfe auf für Ihren Bruder! Bitte schreiben Sie über unseren "Rat vom Fachmann" an Oberstarzt Dr. Peter Zimmermann. Wir werden Ihre Kontaktdaten natürlich streng vertraulich behandeln. Über das Versorgungsamt und mit dem Einsatzversorgungs-/Einsatzverwendungsgesetz lassen sich eventuell Ansprüche bzw. Hilfe beantragen. Auch hier auf der Seite gibt es dazu Informationen >Link< !

Mittwoch, 27. Januar 2010

Betty: Bekamm diese Adresse

vom Verteidigungsministerium. Weil ich mich für die Aktion " Ich denk an Dich" sehr stark mache und alle möglichen Leute anrufe und anschreibe unter anderem auch das Verteidigunsministerium. Der Herr der mich anrief war sehr nett und meinte ich solle mich Herrn Eggen mal austauschen. So bin ich hier gelandet und bin beeindruckt. Übrigens ich bin eine Mutter eines Soldaten! Toll! was ihr macht! Betty

Mittwoch, 27. Januar 2010

 

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