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Angriff auf die Seele - PTBS-Hilfe -
Geschichte einer Diagnose
Geschrieben von: Liesa Dietl   

Logo: PTS(D)Die Posttraumatische Belastungsstörung (dt. PTBS, engl. PTSD= postraumatic stress disorder) wurde 1980 erstmals in das Diagnose-Manual DSM III aufgenommen, Hinweise auf eine PTBS tauchen jedoch schon in weit älteren Werken auf. Für die Symptome der Krankheit ziehen sich verschiedenste Bezeichnungen durch die Geschichte. Psychiater und Psychologen der American Psychiatric Association diskutieren deshalb aktuell im Rahmen der Erstellung der fünften Auflage des Diagnosemanuals DSM über eine Aufsplittung der Diagnose PTBS in die Unterkategorie „combat post-traumatic stress injury“.

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Belastungen bei Auslandseinsätzen
Geschrieben von: Annelie Weigand   
Bundeswehr Bus in der kargen Landschaft von AfghanistanSoldaten, die in den Einsatz gehen, sind besonderen psychischen Belastungen ausgesetzt. Sie betreten fremdes Terrain, müssen auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten, sind für Monate von Familie und Freunden getrennt, leben in ständiger Sorge um Leib und Leben. Manchmal wird das Erlebte zu viel für die Seele.
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Verletzt – Wie seelische Verwundungen das Leben beeinträchtigen
Geschrieben von: Annelie Weigand   

Soldaten üben die Erstversorgung von VerwundetenImmer in Alarmbereitschaft zu sein, bedeutet Stress. Einsatzsoldaten sind häufig im Stress. Sie verrichten ihre Arbeit in oft angespannter Atmosphäre, sie erleben Dinge, die weit außerhalb ihrer bisherigen Lebenserfahrung liegen. Davon bleibt die Seele nicht unberührt. Es ist wichtig, Stress und belastende Erlebnisse gut zu verarbeiten, Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und, wenn nötig, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Je eher dies geschieht, desto besser sind die Chancen, heil davonzukommen.

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Das Psychosoziale Netzwerk am Standort
Geschrieben von: Redaktion   

Logo Psychosoziales NetzwerkDas Psychosoziale Netzwerk (PSN) vereint verschiedene Fachkompetenzen sowohl in den Standorten in Deutschland als auch im Einsatz. Im Psychosozialen Netzwerk arbeiten Truppenärzte, Sozialarbeiter, Militärseelsorger und Truppenpsychologen in einem regionalen Netzwerk (PSN) zusammen. Zur Zeit sind ca. 70-80 regionale Netzwerke etabliert.

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Daheim – Auch die Angehörigen von Einsatzsoldaten sind Belastungen ausgesetzt
Geschrieben von: Annelie Weigand   

Einsätze, Trennung auf Zeit!Ein Auslandseinsatz bedeutet nicht nur für die Soldaten Stress. Auch die Menschen, die sie zurücklassen, sehen sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Partner müssen den Alltag alleine bewältigen, der Elternteil in der Heimat muss sich alleine um die Kinder kümmern, Eltern bangen um das Leben ihrer Kinder. Mit dem Aufbruch ins Einsatzland beginnt auch für die Angehörigen ein ganz eigener Weg.

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Aktuelle Informationen

Verteidigungsminister empfängt das Netzwerk der Hilfe

Verteidigungsminister Minister Dr. Thomas de Maizière lud zum 27. März 2012 die Mitglieder „Partner Netzwerk der Hilfe“ nach Berlin ein und dankte für deren hilfreiche und notwendige Arbeit. Er sprach aktuelle Defizite wie die Bearbeitung von Versorgungsansprüchen sowie die Begutachtungspraxis bei verwundeten Einsatzsoldaten offen an.

 
Wir bekommen es einfach nicht hin! Internet für Bundeswehr-Soldaten im Auslandseinsatz
Das Thema Internetversorgung bzw. Heimatkommunikation im Einsatz begleitet uns schon seit Jahren. Dabei ist es für viele Soldaten sehr wichtig, regelmäßigen Kontakt in die Heimat pflegen zu können. Das Internetportal www.derwesten.de berichtet jetzt über eine neue Initiative von Politikern die einen kostenlosen Internetzugang im Einsatz fordern.
 
NDR-Info: Im Stich gelassen von der Bundeswehr? Die Familien von traumatisierten Soldaten

In der Reihe "Streitekräfte und Strategien" berichtet NDRInfo über die aktuelle Situation von traumatisierten  Bundeswehrsoldaten und deren Angehörige. Oft wird nicht erkannt, dass Angehörige ebenso Hilfe und Unterstützung von der Bundeswehr benötigen. Immer noch konzentrieren sich Fürsorgemaßnahmen zusehr auf den einzelenen Betroffenen und binden sein soziales Umfeld wie Familie bzw. Partner nicht ausreichend mit ein. Der Beitrag entspricht den Erfahrungen der Initiative Angriff auf die Seele. Wir fordern deshalb schon lange, bei der Fürsorge von belasteten Soldaten das soziale Umfeld wesentlich stärker mit einzubinden.

 
BMVg Beauftragter PTBS bleibt länger im Dienst

Brigadegeneral Christof Munzlinger, der sich im Verteidigungsministerium um die Belange verwundeter und traumatisierter Soldaten kümmert, soll vorerst auf seinem Dienstposten bleiben.

 

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