| Beauftragter des Bundesministeriums der Verteidigung für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte |
| Geschrieben von: Redaktion |
|
Beauftragter des Bundesministeriums der Verteidigung für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte (Beauftr PTBS) Ende des Jahres 2010 hat das Bundesministerium der Verteidigung einen Beauftragten für PTBS eingeführt. Der Beauftragte ist dem Führungsstab der Streitkräfte zugeordnet und hat u.a. die Funktion einer Ansprechstelle für den betroffenen Personenkreis und im Einzelfall Hilfestellung geben. Begründet wird der Beauftragte mit der zunehmenden Komplexität sowie höherer Intensität und Dauer der Einsätze und den daraus resultierenden wachsenden Anforderungen an den Einzelnen. Der Beauftragte soll die Präventions-, Betreuungs-, Behandlungs- und Versorgungsmaßnahmen kontinuierlich überprüfen. Der Beauftragte PTBS ist damit eine zentrale Ansprechstelle im Verteidigungsministerium. Gemäß Einsetzungserlass hat der Beauftragte folgende Aufgaben:
"In erster Linie bin ich Ansprechpartner in Lotsenfunktion für alle Mitarbeiter und deren Angehörige", erläuterte Brigadegeneral Munzlinger und kündigte an, sich zunächst ein ausführliches Lagebild zu verschaffen. Anschließend werde er ein Konzept erarbeiten, um die Vor- und Nachsorge sowie Therapie- und Hilfsmaßnahmen „soldatenfreundlicher“ zu gestalten. Die Kontaktdaten lauten: Beauftragter PTBS Stauffenbergstraße 18 10785 Berlin Telefon: 030 – 20 04 – PTBS E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Weitere Informationen im Internet: |


Der damalige Verteidigungsminister zu Guttenberg stellte am 26. November 2010 Brigadegeneral Christof Munzlinger als neuen "„Beauftragten des Bundesministeriums der Verteidigung für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte“" vor.